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Verbotene Rettung - Die Flüchtlingsfahrt von U 3505

Montag, 29. Juni 2009 | Autor: 2Rush4U

Die Dokumentation erzählt mit Hilfe von Gesprächen von Rettern und Geretteten, von Reenactment, Archivaufnahmen und Computeranimationen die Geschichte einer ungewöhnlichen Rettungsaktion. Ein junger deutscher U-Boot-Kommandant nimmt im März 1945 mehr als 50 Jugendliche im Ostseehafen Gotenhafen an Bord, um sie vor den heranrückenden sowjetischen Truppen in Sicherheit zu bringen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch die verminte Ostsee erreichen sie nach vier Tagen Travemünde.

Im Januar 1945 beginnt die Rote Armee ihre Winteroffensive auf Ostpreußen.
Sieben sowjetische Armeen eröffnen das Feuer, durchbrechen die Linien der 3. Deutschen Panzerarmee und stoßen gen Westen vor. Millionen Menschen flüchten in die Städte an der Ostsee. Zwischen Januar und Mai 1945 verlassen etwa 800 Schiffe, voll gestopft mit verzweifelten Flüchtlingen, die umkämpften Hafenstädte Ostpreußens. Feindliche U-Boote, Flugzeuge und Minen machen jede Fahrt nach Westen zu einem Himmelfahrtskommando. “Goya”, “Wilhelm Gustloff”, “Steuben” - die Namen der untergegangenen Schiffe sind bis heute unvergessen.

Auch deutsche U-Boote bringen von Januar bis zum 7. Mai - einen Tag vor der Kapitulation - etwa 2.500 Flüchtlinge aus der umlagerten Danziger Bucht in Sicherheit. Die Kommandanten handeln gegen ausdrücklichen Befehl, als sie Kinder, Jugendliche, Frauen und Babys aus Gotenhafen und von der Halbinsel Hela retten. Denn Zivilisten dürfen nicht an Bord von U-Booten. Erst recht nicht auf solche des Typs XXI, einer geheimen “Wunderwaffe” der Marine.
Eines dieser U-Boote ist U 3505 unter dem 24-jährigen Kommandanten Horst Willner, frisch verheiratet und Vater einer drei Monate alten Tochter.
Seine Frau hatte schon eine Kabine auf der “Wilhelm Gustloff” sicher, als er sie kurz vor der Abfahrt noch von Bord holt. Das rettet ihr und dem Neugeborenen das Leben. Willner nimmt am 22. März 1945 im U 3505 noch 50 Jungen zwischen 12 und 16 Jahren mit.
Die Fahrt über die Ostsee birgt im Frühjahr 1945 viele Gefahren. Das Manövrieren mit einem überladenen U-Boot ist extrem schwierig, besonders in einem Gewässer, in dem es von Minen wimmelt. 80.000 Minen machten damals die Ostsee zu einer Todeszone. Die meisten Minen hatte die Wehrmacht selbst platziert und nur einige begrenzte minenfreie Zonen übrig gelassen. Doch auch die sind nur bedingt sicher. Englische Bomberpiloten kennen die Wege und decken sie regelmäßig mit neuen Minen ein. Außerdem kreuzen immer wieder sowjetische U-Boote in der Ostsee. An Bord der U-Boote muss absolute Ruhe herrschen, um nicht geortet zu werden. Nach vier Tagen erreicht U 3505 sein Ziel Travemünde.

Die Dankbarkeit lässt viele der Geretteten ein Leben lang Kontakt untereinander und mit der Mannschaft des Bootes halten. 60 Jahre nach ihrer Rettung treffen sich Überlebende zu einer bewegenden Feier in Hamburg wieder.

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Führermuseum, Kunstraub der Nazis

Montag, 29. Juni 2009 | Autor: 2Rush4U

Nie zuvor wurde in der Geschichte Europas Kunst derart geplündert, zerstört und verschoben. Mehr als 16 Millionen Kunstwerke wurden im Zuge des Zweiten Weltkrieges gestohlen oder zerstört. Zurück blieben leere Museen, Kirchen und Schlösser, die, wenn sie nicht niedergebrannt wurden, wüsten Stätten glichen. Der Dokumentarfilm berichtet von Hitlers größenwahnsinnigen Plänen, Linz in ein Kunstmekka zu verwandeln und beleuchtet darüber hinaus
eine der spektakulärsten Rettungsaktionen in der Geschichte der Kunst.

Der gigantische Kunstraub wurde von Hitler selbst organisiert und bereits vor Kriegsbeginn in die Wege geleitet. Linz, die Stadt, in der er Teile seiner Jugend verbracht hatte, sollte kraft seines Willens zum neuen Kunstmekka werden, mit einem Museum im Stadtkern, das alle anderen berühmten Kunstsammlungen in den Schatten stellen sollte. In den Kriegsjahren durchstreiften Gruppen aus verschiedenen Naziorganisationen die durch Hitler besetzten Länder auf der Suche nach Kunstschätzen seiner Wahl für das neue Museum. Keine Sammlung war vor seinen Plünderern in Sicherheit.
Zu jener Zeit, befindet sich das wohl bedeutendste Lager für die gestohlene Ware in einem Pariser Museum, dem “Jeu de Paume”.
Dort arbeitet Rose Valland. Jedes gestohlene Bild wird von ihr registriert
und auch das neue Ziel wird von ihr sorgfältig notiert. Heimlich übergibt
sie die Informationen der französischen Résistance. Dank ihrer Arbeit kommt es nach der Invasion von 1944 zu einer der spektakulärsten Rettungsaktionen in der Geschichte der Kunst. Den für den Schutz der Kunst zuständigen britischen und amerikanischen Offizieren gelingt es mit Rose Vallands Listen auf die Spur der gestohlenen Kunstschätze zu kommen, darunter solch einmaliger Kunstwerke wie des Genter Altars des Jan van Eyck. Eine Tafel tauchte nach dem Krieg als Frühstückstisch in einem österreichischen Bergwerk auf, eine letzte, “Die gerechten Richter”, ist allerdings bis heute verschollen.

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Hitler-Selbstbildnis eines Diktators (Teil 1 + 2)

Montag, 29. Juni 2009 | Autor: 2Rush4U

Die Dokumentation zeichnet das Leben Adolf Hitlers von seiner politischen Anfangszeit bis zu seinem Selbstmord im Führerbunker nach. Originale Zeugnisse des Diktators und Interviews mit den Menschen, die ihn bis zu seinem Tode begleitet haben, vervollständigen seine Biografie.

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Hitlers letztes Aufgebot 1945

Montag, 29. Juni 2009 | Autor: 2Rush4U

April 1945. Endkampf des Dritten Reiches in Berlin. Hitler hat sich im Führerbunker verschanzt, rund um die Reichskanzlei kämpfen auch SS-Männer die letzte Schlacht des sinnlosen Krieges. Unter ihnen Franzosen, Angehörige der SS-Division Charlemagne. Sie verteidigen nicht nur den Führer und das untergehende Dritte Reich, sondern sie kämpfen um’s nackte Überleben. Sie haben mit dem nationalsozialistischen Regime kollaboriert, auf sie wartet der Tod - oder die Rache der Sieger. Wie den Franzosen geht es vielen, die in den letzten Kriegsjahren zur Waffen-SS gestoßen sind. Die einstige Elitetruppe des Dritten Reiches besteht inzwischen zu zwei Dritteln aus Volksdeutschen und Ausländern [?] Der dritte und letzte Teil der Reihe konzentriert sich auf die Schlussphase des Krieges und blickt darüber hinaus bis in die fünfziger Jahre. Er will die Frage beantworten: Was war die Waffen-SS, und was wurde aus Hitlers letztem Aufgebot?

Größe: 430 MB (MPEG) | Dauer: 00:34:04 |

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Wissenschaft und Hakenkreuz , Der gute Deutsche

Montag, 29. Juni 2009 | Autor: 2Rush4U

Wissenschaft und Hakenkreuz -

Der gute Deutsche Ende 1938 gelingt dem Chemiker Otto Hahn im Laborversuch die erste Kernspaltung. Eine wissenschaftliche Sensation, und weltweit sind die Physiker elektrisiert: Wer diesen Prozess beherrscht, kann eine Waffe bauen, die an Zerstörungskraft alles Bekannte in den Schatten stellt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Die Westmächte - allen voran die USA - gehen zunächst davon aus, dass die Atombombe auf absehbare Zeit nicht gebaut werden kann, weil dafür tonnenweise das extrem seltene Uran U 235 gebraucht wird. In Deutschland wird Heisenberg bei Kriegsausbruch im September 1939 mit dem Bau der Atombombe beauftragt, doch er verrechnet sich, und das deutsche Atombombenprogramm, an dem Hitler nie besonders viel Interesse hatte, verläuft im Sand. Werner Heisenberg versuchte nach dem Krieg den Wettlauf um die Bombe so darzustellen, als habe er absichtlich den Bau der Bombe sabotiert. War also Heisenberg ein guter Deutscher, der eine von Hitler verursachte Atomkatastrophe verhindern wollte? Abhörprotokolle der Briten beweisen das Gegenteil.

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Gebirgsjäger Biwak Originalfilme 1942

Montag, 29. Juni 2009 | Autor: 2Rush4U

Zeit im Bild - Soldaten in Eis und Schnee im Osten (1942)
Kurzdokumentation des Propagandaministeriums über den verzweifelten Kampf und die unvorstellbaren Leistungen des deutschen Heeres gegen den Ansturm der Bolschewisten und den unerbittlichen russischen Winter. Länge: 10 Minuten

Gebirgsjäger (1942)
Ausbildungsfilm vom Generalstab des Heeres “Biwak im Winter - Schneebauten”. Länge: 33 Minuten

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Aachen im Krieg

Montag, 29. Juni 2009 | Autor: 2Rush4U

Aachen im Krieg, private Originalaufnahmen aus Aachen. Unter Lebensgefahr wurde dieser Film gedreht. Es war verboten Bilder und Filme von zerstörten deutschen Städten aufzunehmen. Sehr intressant für alle die aus Aachen und Umgebung kommen. Hier seht Ihr Eure Stadt wie sie Ende 1945 aussah.


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Die zwei Leben des Dr. Fischer

Montag, 29. Juni 2009 | Autor: 2Rush4U

Im Juni 1965 wird Dr. Horst Fischer verhaftet. Der Landarzt von Spreenhagen, einem kleinen Ort östlich von Berlin, ist ein angesehener und geschätzter Mann. Unvorstellbar ist für die Dorfbewohner, was Monate später bekannt wird: Dr. Horst Fischer war SS-Arzt in Auschwitz und hatte Tausende von Menschen in den Tod geschickt. Neun Monate später beginnt vor dem Obersten Gericht in Ost-Berlin eines der aufwändigsten Verfahren gegen einen NS-Täter in der Geschichte der DDR - akribisch vorbereitet wurde es von der Staatssicherheit. Dr. Fischer wird zum Tode verurteilt und hingerichtet. Der Schauprozess wird politisch instrumentalisiert: Der Weltöffentlichkeit soll bewiesen werden, dass die DDR mit NS-Tätern härter und gerechter zu Gericht geht als die Bundesrepublik. Das Verfahren gegen den Lagerarzt wird auch zu Angriffen auf die Nachfolgegesellschaften der IG-Farben und die Bundesrepublik genutzt.

Karin und Till Ludwig rekonstruieren den Lebenslauf eines KZ-Arztes, der kein SS-Mediziner vom Schlage Mengeles war. Fischer experimentierte in Auschwitz nicht mit Menschen, er tat seinen â��Dienstâ�� - an der Rampe, im Häftlingskrankenbau, bei der Überwachung von Vergasungen. Die Filmemacher stellen dar, warum Fischer zwanzig Jahre unentdeckt bleiben konnte, obwohl er seinen richtigen Namen beibehielt. Dr. Fischer geriet schließlich nur deshalb ins Visier der Staatssicherheit, weil diese in ihm einen Spion und Feind der DDR vermutete. Der Fall Fischer zeigt, wie der Kalte Krieg in Deutschland NS-Täter begünstigt hat.

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Mythos Atlantikschlacht

Montag, 29. Juni 2009 | Autor: 2Rush4U

Für die NS-Propaganda war der Atlantik einer der wertvollsten Kriegsschauplätze. Nirgends sonst ließ sich vermeintliches Heldentum effektiver in Szene setzen als im Kampf der U-Boote, Zerstörer und Schlachtschiffe. ZDF-History zeigt die Wirklichkeit der Atlantikschlacht und den grausamen Alltag der Beteiligten auf beiden Seiten. Mit neuen Fakten und seltenen Filmaufnahmen wird rekonstruiert, welche verhängnisvollen Fehler auf beiden Seiten begangen wurden.

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Der Ostwall

Montag, 29. Juni 2009 | Autor: 2Rush4U

Zu den ersten Anlagen, die zwischen April 1934 und März 1935 gebaut wurden, gehörten 14 so genannte Hindenburgstände. Diese kleinen Bunker bestanden aus Ziegelmauerwerk und Eisenbeton. Zur Bewaffnung gehörte je ein Maschinengewehr sowie je eine Panzerabwehrkanone (Pak), welche im Bunker nur untergestellt war. Im Verteidigungsfall musste deshalb die Pak in eine offener Feldstellung seitlich des Bunkers gezogen werden.

Der Festungsausbau wurde durch die III. Inspektion für Befestigungen mit Sitz in Küsterin geleitet. Die Arbeiten im Gelände wurden durch zwei Festungs-Pionier-Stäbe in Sternberg und Zielenzig geführt. Die Leitung dieser Stäbe beschäftigte Baufachfirmen und Arbeitsgruppen des RAD (Reichsarbeitsdienst). Die Intensivierung der Arbeiten auf dem Gebiet der Oder-Warthe-Festungsfront war in dieser Zeit verbunden mit der Genehmigung Hitlers für den Ausbau dieses Abschnittes als Kern der deutschen Befestigung im Osten. Adolf Hitlers persönliches Interesse am Fortschritt der Arbeiten wurde durch seinen Besuch am 30.10.1935 unterstrichen. Nach einer sechsstündigen Inspektion erklärte er, zu seinem Entschluss über die weitere Entwicklung der Befestigungen gefragt, kurz: Ich bin mit der Form des befestigten Gebietes und mit den Befestigungen einverstanden.

Den Zeitraum für den Ausbau bestimmte Hitler eine Woche nach seiner Rückkehr von der Festungsfront Oder-Warthe-Bogen. Sie sollte ursprünglich 15 Jahre betragen. Die Frontanlage sollte 110 Kilometer lang bei einer Tiefe von drei Kilometern sein. Die Stärke sollte zwei Infanteriedivisionen von ca. 35.000 Mann betragen, wovon ein Drittel als ständige Besatzung vorgesehen war. Die Baukosten wurden mit 600 Millionen Reichsmark veranschlagt (andere Quellen sprechen von 800 Millionen RM). Später verkürzte man die Bauzeit auf zehn Jahre, im Jahr darauf auf sechs Jahre und schließlich auf vier Jahre.

Die Konzeption der Festungsfront sollte zu einem solchen starken Ausbau führen , dass sie einem gegnerischen Angriff mit den stärksten Mitteln auf unbegrenzte Zeit widerstehen konnte. Dazu sollten die speziellen Festungstruppen mit den modernsten technischen Mitteln ausgestattet werden wie z.B. dem ersten Maschinengranatwerfer (M19) der Welt. Der Ausbau der Verteidigungsanlagen wurde unterschieden in: Festungsmäßigen und Stellungsmäßigen Ausbau.

Dazu gehörten Einzelwerke, Werkgruppen, Panzerbatterien und dergleichen. Zum Einbau vorgesehen waren, Panzertürme für Maschinengewehre mit zwei, drei oder sechs Scharten, solche für den schon erwähnten 5cm Maschinengranatwerfer M19, für den Festungsflammenwerfer mit 75m Reichweite und für 10cm Turmhaubitzen, Panzerkasematten und Drehtürme für 3,7cm- und 5cm Panzerabwehrkanonen und andere Geschütze. Des weiteren gab es eine Vielzahl von Beobachtungskuppeln, Schartenplatten und anderen Festungsbauelementen.

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