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Archiv für die Kategorie » Zeitgeschichte «

Götter Räuber Diplomaten - Die Geschichte der Beutekunst

Montag, 16. März 2009 | Autor: Lilu

Streit um kostbare Kunstgegenstände vermutet man zunächst nicht auf der politischen Bühne. Doch seit dem Dumabeschluss von 1999, mit dem jegliche Kriegsbeute aus dem Zweiten Weltkrieg zu russischem Nationaleigentum erklärt wurde, sind die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland immer stärker vom Thema Beutekunst geprägt, und auch in der Öffentlichkeit wird deutlich, welchen Stellenwert die Auseinandersetzung um die geraubten Kulturgüter hat. Sowjetische ‘Trophäenbrigaden’ transportierten noch bis Ende der 40er Jahre Kunst aus der DDR als Kriegsbeute ab, die dann jahrzehntelang in Sondermagazinen der UdSSR versteckt wurde. Die offizielle deutsche Haltung lässt keinen Zweifel daran, dass Deutschland auf Rückgabe der sogenannten Beutekunst besteht. Zur Beute der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg gehörte u.a. der spektakuläre ‘Schatz des Priamos’. …

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Im Auge der Macht - Die Bilder der Stasi

Sonntag, 15. März 2009 | Autor: Lilu

Der Film stellt die für Observation, Herkunft, Funktionsweise und Tarnungen gebräuchlichste Foto- und Filmtechnik des MfS vor. Bislang unbekanntes Material gestattet Einblicke in die Arbeitsweise der Geheimpolizei in der Diktatur. “Bilder der Stasi” ist ein Beitrag zur Geschichte der visuellen Überwachung.

In den Jahren nach seiner Gründung setzte die Staatssicherheit der DDR auf schnelle Verhaftungen, brachiale Gewalt und Geheimprozesse. Erst allmählich übernahmen die Spezialisten fürs Grobe subtilere Methoden aus dem Arsenal der Kriminalpolizei und der Geheimdienste. Die neue Politik des “Wandels durch Annäherung” seit 1972 und die sprunghafte Vervielfachung der ideologischen Feindbilder beschleunigten die Modernisierung der Repressionstechnik. Alle mutmaßlichen Feinde der Republik nahm die Stasi mit der Kamera ins Visier: Fotografie und Film wurden zum wichtigsten Medium der prophylaktischen Ausforschung und heimlichen Dokumentation. Bis zum Ende der DDR häufte das MfS einen beachtlichen Bilderberg auf. Zuletzt zählte die Birthler-Behörde 1,4 Millionen Fotos, Negative und Dias sowie 3.800 Videos. Der größte Teil davon galt der Gegnerbekämpfung.

Im Zentrum des Films steht die visuelle Überwachung durch das MfS. Exemplarisch für die Opposition ist der Vorgang Robert Havemann - das größte Dossier, das die Stasi jemals anlegte. Havemann galt zu Recht als Ziehvater der Opposition und stand seit den 1960er Jahren unter Beobachtung. Die Observation unbotmäßiger Künstler wie Wolf Biermann und einiger Exponenten der späteren Bürger- und Friedensbewegung (Ulrike Poppe, Roland Jahn) ergänzt diesen Teil. Zweitens wird deutlich, wie akribisch das MfS versuchte, die Kirche als Schutzraum der Subkulturen und oppositionellen Gruppen in Wort und Bild “aufzuklären”. Drittens dokumentiert der Film die nahezu hysterische, aber letztlich machtlose Verfolgungswut der Staatssicherheit gegen die westlichen Militärverbindungsmissionen auf ihren Touren durch die DDR. Viertens wird das umfassende Interesse des MfS an der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland deutlich, handelte es sich aus der Sicht der Staatssicherheit doch um den Klassenfeind im eigenen Land.
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Intershop - Der kleine Westen

Samstag, 14. März 2009 | Autor: Lilu

Witze gab es genug, wie: “Lieber rückwärts aus dem Intershop als vorwärts zum Parteitag …” Der Intershop war für den einkaufenden DDR-Bürger das kleine Konsumparadies. Die bunte Welt der Westwaren, ihre Gerüche und Düfte, brachten Farbe in die Alltagstristesse. Im Intershop war es immer hell und freundlich und außerdem gab es dort die begehrten Westjeans. Hier war Verkaufskultur zu spüren. Wer hier einkaufte, war allein durch die Tatsache privilegiert, dass er über Westgeld verfügte.

Schon 1962 wurde die staatliche Handelsorganisation Intershop gegründet. Der Staat brauchte Devisen. Die an den Grenzübergangsstellen, auf den Transitstrecken und in Bahnhöfen eingerichteten Läden verkauften Westwaren gegen Westwährung. Zunächst waren die Reisenden aus dem “kapitalistischen Ausland” die Zielgruppe. Ab Februar 1974 durften auch Bürger der DDR, die über D-Mark verfügten, in den Intershops einkaufen. Der Besitz von Westgeld wurde damit legalisiert. Diejenigen, die zahlungskräftige Verwandte im Westen hatten oder auf anderen Wegen an Westwährung gelangten, konnten so die heiß begehrten Intershop-Produkte erwerben. Die Entstehung einer “Zweiklassen-Gesellschaft” führte zu Neidreaktionen, es kam sogar zu Anschlägen auf die Läden. Auch die Staatssicherheit hatte die Intershops ständig genau im Auge, einerseits um zu sehen, wer im Besitz von Westgeld war und unerwünschte Westkontakte pflegte, andererseits um das mysteriöse Verschwinden von Waren aufzudecken.

Auch Westdeutsche und Westberliner nutzten die Intershops als beliebte Einkaufstempel. Zumal die Preise einiger Artikel deutlich unter denen im Westen lagen. Dies rief Schmuggler auf den Plan, vor allem Zigaretten wurden aufgekauft und im Westen teurer weiterverkauft. Der Film erzählt Geschichten rund um die D-Mark in der DDR. Für den DDR-Bürger war der Intershop das, was eigentlich unerreichbar war: der kleine Westen im eigenen Land.

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Die großen Diktatoren [3v3 Mao Zedong

Samstag, 24. Januar 2009 | Autor: Lilu

dies ist die Geschichte eines Mannes, der die radikalsten Experimente zur Reformierung des Sozialwesens durchgeführt hat, die die Menschheit je erlebt hat, der aber als einer der grausamsten Diktatoren des 20. Jahrhunderts in Erinnerung behalten werden wird. Diese Sendung - basierend auf Berichten von Personen, die Mao kennen gelernt und mit ihm studiert, die ihn geliebt und verabscheut haben - zeigt Archivfilme und -bilder, die in den frühen Jahren seines Lebens entstanden sind, sowie einzigartiges Filmmaterial über China zur Zeit der Jahrhundertwende und während Schlüsselepisoden von Maos kommunistischer Revolution. Sie präsentiert zum Teil bestürzende Berichte von Zeitzeugen zu solch bedeutsamen Ereignissen wie der Kulturrevolution, dem ‘großen Sprung nach vorn’ und der schlimmsten von Menschen verursachten Hungersnot, die jemals registriert wurde.

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Die großen Diktatoren [2v3] Josef Stalin

Samstag, 24. Januar 2009 | Autor: Lilu

Nach Lenins Tod war es keineswegs zwangsläufig, dass Stalin die Nachfolge antreten würde, im Gegenteil: Lenin warnte in seinem Testament vor Stalins “Grobheit”. Unter Lenins möglichen Erben gab es weitaus gebildetere Revolutionäre. Doch Stalin hatte den unbezwingbaren Willen zur Macht. Nach Lenins Tod war es keineswegs zwangsläufig, dass Stalin die Nachfolge antreten würde, im Gegenteil: Lenin warnte in seinem Testament vor Stalins “Grobheit”. Unter Lenins möglichen Erben gab es weitaus gebildetere Revolutionäre. Doch Stalin hatte den unbezwingbaren Willen zur Macht.

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Die großen Diktatoren [1v3] Adolf Hitler

Samstag, 24. Januar 2009 | Autor: Lilu

Als Ende der Zwanziger Jahre heftige Krisen Deutschlands Wirtschaft und Politik erschuetterten, sah Hitler seine Stunde gekommen. Mit Terror und zuegellosen Versprechungen schlug der Demagoge Kapital aus der Unsicherheit. Doch was Hitler den Deutschen verhiess, stand im Einklang mit dem, was viele Zeitgenossen wuenschten: Fuehrung statt Demokratie, nationale Groeße statt “Fremdbestimmung”, Volksgemeinschaft statt Parteienstaat.

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Der Kampf um Südtirol - Vom 1. Weltkrieg bis zum Autonomiestatuts

Dienstag, 30. Dezember 2008 | Autor: Lilu

Südtirol - eines der liebsten deutschen Urlaubsziele, eine friedliche Idylle zwischen Berg und Weinberg. Allerdings war das nicht immer so: Mehr als 50 Jahre lang tobte ein erbittert ausgetragener Kampf um das deutschsprachige Südtirol. Begonnen hatte er im Ersten Weltkrieg, 1915 mit dem “Minenkrieg”. Die Gefechte in den Dolomiten waren die blutigsten: Ganze Bergkuppen wurden gesprengt, zehntausende Menschen starben.

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Geheimnisvolle Orte - Der Funkturm

Freitag, 12. Dezember 2008 | Autor: Lilu

In nur zwei Jahren aus 400 Tonnen Stahl erbaut, besitzt er einen elektrischen Fahrstuhl, der die Besucher mit 1,2 Meter pro Sekunde in luftige Höhen befördert. Der Funkturm war ein Sinnbild des neuen technischen Zeitalters.
Schnell wurde der Berliner “Eiffelturm” zum beliebten Ausflugsziel, zum Symbol der modernen Metropole Berlin und des jungen Mediums Radio. Dabei diente der Funkturm nur neun Jahre als Antennenträger für den Sender Witzleben.
Bei einem Großfeuer 1935 konnte der Funkturm gerade noch gerettet werden, seine Sendeanlagen aber wurden zerstört. Dennoch stilisierten ihn die Nationalsozialisten zum Symbol des technischen Fortschritts, präsentierten zu seinen Füssen auf den Funkausstellungen neue (Propaganda-)Instrumente wie den Volksempfänger – und die ersten Fernsehgeräte.

Im Krieg beschädigt, wurde der Turm schon 1948 für die Berliner wieder eröffnet. Im Kalten Krieg wurde der Funkturm das Wahrzeichen Westberlins, der “Leuchtturm der Freiheit”.
Der fast doppelt so hohe und weit über die Mauer hinweg sichtbare Ostberliner Fernsehturm stellte sein Westberliner Pendant ab 1969 ein wenig in den Schatten. Durch den Mauerfall bekam die Stadt alte und neue Wahrzeichen – um den Funkturm ist es seither ruhiger geworden.

Größe: 529 MB (XVID) | Dauer: 00:43 min |

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Geheimnisvolle Orte - Checkpoint Charlie

Freitag, 12. Dezember 2008 | Autor: Lilu

Unmittelbar nach dem Mauerbau richten die amerikanischen Streitkräfte in Berlin einen eigenen Kontrollpunkt ein: den Checkpoint Charlie.

Über ihn sichern die US-Truppen den freien Zugang in den Osten der Stadt. Schon wenige Wochen später wird der Checkpoint Charlie zum Symbol für die Teilung Deutschlands und die Aufteilung der Welt in Machtblöcke. Im Oktober 1961 rollen amerikanische und sowjetische Panzer in der Berliner Friedrichstraße aufeinander zu und stoppen jeweils vor der weißen Trennlinie.

Der Checkpoint Charlie ist Ort spektakulärer Fluchten. Peter Fechter wird hier von DDR-Grenzsoldaten erschossen. Jahre später rettet ein amerikanischer Offizier einen angeschossenen Jugendlichen aus dem Stacheldraht.

Der Checkpoint Charlie bleibt bis zum Fall der Mauer 1989 der einzige Übergang zwischen Ost- und Westberlin, den Diplomaten unkontrolliert passieren können. Einige von ihnen betätigen sich als Menschenhändler und transportieren DDR-Flüchtlinge in den Westen.

Heute besuchen Tausende Touristen täglich die Gedenkstätte Checkpoint Charlie und bestaunen das ehemalige Nadelöhr zwischen Ost und West.

Größe: 447 MB (XVID) | Dauer: 00:44 min |


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Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer [ 2 Teile ]

Freitag, 5. Dezember 2008 | Autor: Lilu

Bis heute graben Schatzsucher in der ganzen Welt nach dem Sagen umwobenen Bernsteinzimmer. Der Mythos des “achten Weltwunders” treibt Schatz-Expeditionen in die verwinkeltsten Ecken der Republik.
Bizarre Theorien, abenteuerliche Fantasiegeschichten und fragwürdige Dokumente werden unter Eingeweihten gehandelt wie Wertpapiere. Doch wo liegen die Eichen-Paneelen mit den aufgeklebten Bernsteinstückchen wirklich, wo endete die Odyssee des “bedeutendsten Kunstraubes der Nazi-Zeit”? Etwa in einem der über 1000 Stollen in Thüringen oder einem der zugemauerten Keller zahlloser Burgen in Sachsen? Vielleicht ist es doch in den Verliesen des Königsberger Schlosses geblieben, womöglich dort verbrannt?
Über 20 Jahre lang hat sich auch das Ministerium für Staatssicherheit der DDR an der Suche nach dem Bernsteinzimmer beteiligt. Mit der Wende war auch die “Operation Puschkin” beendet. Geblieben sind ein Teil der Akten und ein letzter Hinweis auf eine der größten, nie untersuchten, unterirdischen Geheimanlagen der Nazi-Zeit.
SPIEGEL TV-Autor Thomas Schaefer hat diese Spur in jahrelanger Recherchearbeit verfolgt. Sie führt in einen geheimen Stollen, in dem noch bis Kriegsende mehr als 3000 Menschen an einer Raffinerie für Flugzeugbenzin arbeiteten. Liegt hier das Bernsteinzimmer begraben?

Teil 1

Größe: 350 MB (XVID) | Dauer: 00:47 min |

Teil 2

Größe: 451 MB (XVID) | Dauer: 00:53 min |

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