Götter Räuber Diplomaten - Die Geschichte der Beutekunst
Montag, 16. März 2009 | Autor: Lilu

Streit um kostbare Kunstgegenstände vermutet man zunächst nicht auf der politischen Bühne. Doch seit dem Dumabeschluss von 1999, mit dem jegliche Kriegsbeute aus dem Zweiten Weltkrieg zu russischem Nationaleigentum erklärt wurde, sind die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland immer stärker vom Thema Beutekunst geprägt, und auch in der Öffentlichkeit wird deutlich, welchen Stellenwert die Auseinandersetzung um die geraubten Kulturgüter hat. Sowjetische ‘Trophäenbrigaden’ transportierten noch bis Ende der 40er Jahre Kunst aus der DDR als Kriegsbeute ab, die dann jahrzehntelang in Sondermagazinen der UdSSR versteckt wurde. Die offizielle deutsche Haltung lässt keinen Zweifel daran, dass Deutschland auf Rückgabe der sogenannten Beutekunst besteht. Zur Beute der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg gehörte u.a. der spektakuläre ‘Schatz des Priamos’. …
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