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Archiv für die Kategorie » Mittelalter «

Eine andere jüdische Geschichte

Dienstag, 10. Februar 2009 | Autor: Lilu

Im Mittelalter bot das Rheinland zahlreichen Juden Heimat. So hat diese Region für die Juden in aller Welt eine spezielle Bedeutung. Die Dokumentation erzählt die Geschichte dieser besonderen Beziehung, die allerdings nicht frei von Schrecken ist.

Die Geschichte der Juden im Mittelalter im Rheinland ist von Massakern und Verfolgungen geprägt, die stets auf falschen Vorwürfen gegründet waren. Doch trotz dieser schwierigen Beziehungen zu den Christen hat sich das kollektive jüdische Gedächtnis eine besondere Zuneigung für diese Regionen beiderseits des Rheins erhalten. Neben dem gelobten Land Israel vertritt das Rheinland das andere Land, das vielen Juden nahe am Herzen liegt. So nennen sie es “d’Heim”, das Haus.
Diese Geschichte der Zuneigung der Juden zum Rheinland will der Dokumentarfilm erzählen. Es ist eine Geschichte Europas zu einer Zeit spirituellen und wirtschaftlichen Reichtums. In Gesprächen mit den weltweit führenden Spezialisten zu diesem Thema führt der Dokumentarfilm den Zuschauer zurück in die Zeit zwischen 900 und 1550.

Länge: 01:00:36
Format: (Xvid)
Größe: 634 MB

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1096 Gott will es - Kreuzfahrer morden jüdische Gemeinden (wdr)

Samstag, 15. November 2008 | Autor: Lilu

Frühsommer 1096. Französische und deutsche Heerhaufen ziehen mordend durch das Rheinland. Es ist der erste Kreuzzug: Im November des Vorjahres hat Papst Urban II. zur Befreiung Jerusalems von den moslemischen “Ungläubigen” aufgerufen und dafür ewige Seligkeit und irdisches Glück versprochen …

Zigtausend Habenichtse und Abenteurer machen sich auf den Weg - und richten ihren religiösen Hass zunächst gegen die “Ungläubigen” im eigenen Land: die jüdischen Gemeinden in Worms, Trier, Mainz und Köln werden von den Eiferern vernichtet.

Mit diesen Pogromen endet die Zeit des friedlichen Zusammenlebens zwischen Juden und Christen in Europa.

Größe: 776 MB (XVID) | Dauer: 00:27 min |

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Die Schatzinsel der Wikinger (ZDF)

Mittwoch, 24. September 2008 | Autor: Lilu

1983 fand der Besitzer von Spillings, einem Hof im Osten der Insel Gotland, den größten, jemals gehobenen Wikingerschatz der Welt mit insgesamt 55 Kilogramm Silber. Die Spurensuche der Archäologen und “Schliemanns Erben” richtet sich nach Osten. Denn: Viele Funde auf Gotland stammen aus den Weiten Russlands.

Der legendäre “Weg von den Warägern zu den Griechen” führte von der Ostsee über die Flüsse Russlands zum reichen, goldenen Byzanz. An den Ufern von Wolchow, Dnjepr und Wolga fanden die Archäologen Runen auf Schwertern und Trinkhörnern, unübersehbare Spuren von Thor und Odin.

Größe: 296 MB (XVID) | Dauer: 00:43 min |

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Der schwarze Tod - Die Pest im Mittelalter (ZDF)

Mittwoch, 24. September 2008 | Autor: Lilu

Erschöpft von der Schlacht erreichen die Krieger ihr Dorf. Freudig werden die Überlebenden von ihren Angehörigen begrüßt. Sie umarmen sich und wollen das Wiedersehen feiern. Doch der Schwarze Tod hat bereits zugeschlagen. Unbemerkt wechseln mit Pest- Erreger infizierte Flöhe den Wirt. In nur wenigen Tagen hat die Seuche die Bewohner des kleinen Städtchens dahingerafft.

Sporadisch auftretende Krankheitsfälle belegen - die Pest ist noch nicht ausgerottet. Moderne Hygienemaßnahmen jedoch verhindern eine ähnliche Ausbreitung wie sie im Mittelalter die Menschen heimsuchen konnte. Zwischen 1347 und 1350 streift der schwarze Sensenmann durch Europa. Das entsetzliche Wüten von Yersina pestis, der Erreger konnte erst 1894 identifiziert werden, geht als größte Katastrophe in die europäische Geschichte ein. Bisher nahmen Forscher an, dass etwa ein Drittel der Bevölkerung qualvoll an der Beulenpest starb. Neuen Erkenntnissen zu Folge erlagen jedoch mehr als die Hälfte der 80 Millionen Europäer der tödlichen Krankheit. Vermutlich brachten die Mongolen die Seuche mit. Die aus der Feder des Gabriele de Musis aus Piacenza stammende Geschichte, dass die asiatischen Krieger die Pest-Toten mit Katapulten in feindliche Städte schossen, gehört nach Meinung von Experten kriegsüblicher Gräuelpropaganda an. Für die Infizierten gab es keine Rettung.  Trotz ausgefeilter Schutzmaßnahmen hatten meist auch die behandelnden Ärzte nicht mehr lange zu leben. Rund um die Uhr mussten Totengräber Leichen beerdigen. Damals wussten die Menschen noch nicht, dass von den Verstorbenen keine Ansteckungsgefahr ausgeht. Im Glauben, die verheerende Krankheit bannen zu können, wurden die leblosen Körper mit Kalk bestreut. Bei einem kürzlich freigelegten Massengrab geben die weißen Spuren den Archäologen einen deutlichen Hinweis. Eine DNS-Analyse soll die Todesursache endgültig klären.
Der Dokumentarfilm beleuchtet ein dunkles Kapitel europäischer Geschichte. Eindrucksvolle Spielszenen veranschaulichen den verheerenden Siegeszug der Pest.

Größe: 348 MB (XVID) | Dauer: 00:42 min |

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Tiere des Teufels

Freitag, 12. September 2008 | Autor: Thyrion

Im Mittelalter erreicht die Verteufelung der Natur ihren Höhepunkt: Fliegen, Ratten, Raben und sogar Hasen gelten als Helfershelfer des Teufels. Sie sollen Ausgeburten der Hölle sein und Weggefährten von Hexen und Zauberern. Nicht selten landen sie mit ihren Besitzern auf dem Scheiterhaufen.

Hartnäckig halten sich mittelalterlicher Aberglaube wie die “schwarze Katze von links” und moderne Mythen wie der von Graf Dracula bis heute. Die raubtierähnlichen Eckzähne des Vampirs sorgen immer noch für zahllose schlaflose Nächte. Doch können Tiere wirklich böse sein? Woher stammen all unsere Ängste?

Größe: 322 MB (XVID) | Dauer: 00:44 std |

Thema: Mittelalter | Beitrag kommentieren

Schwertbrüder - Die Tempelritter

Mittwoch, 10. September 2008 | Autor: Thyrion

Die Tempelritter waren die schlagkräftigste Geheimarmee des Mittelalters. Ihre erfolgreiche Karriere beendete 200 Jahre nach Gründung des Ordens ein kirchlich-staatliches Komplott. Im Jahre 1307 ließ der französische König alle Mitglieder verhaften und einkerkern. Wer entkommen konnte, fand in Portugal Zuflucht. Dort wurden sie für die Rückeroberung des Landes gebraucht. Die ‘Schwertbrüder’ gründeten einen neuen Orden und feierten als ‘Christusritter’ ein unerwartetes Comeback.

Größe: 776 MB (XVID) | Dauer: 00:44 min |

Thema: Mittelalter | Beitrag kommentieren

Savonarola - Der schwarze Prophet (Arte)

Mittwoch, 10. September 2008 | Autor: Thyrion

Savonarola (1452 - 1498) war ein wortgewaltiger Prediger. Zehntausende lauschten im Dom von Florenz seinen Predigten, in denen er die Unmoral der Reichen, der weltlichen und kirchlichen Fürsten geißelte und für die Armen und Schwachen Partei ergriff. Auf dem Höhepunkt seiner Macht riss Savonarola die Herrschaft über Florenz an sich und errichtete einen Gottesstaat. Mehrere Mordanschläge auf ihn scheiterten. Schließlich sollte ein Gottesurteil, die so genannte “Feuerprobe”, darüber entscheiden, ob er ein Prophet Gottes oder ein teuflischer Verführer sei.
Der Film geht dem Leben Savonarolas an Originalschauplätzen und in Archiven von Florenz und Rom nach.

Größe: 350 MB (XVID) | Dauer: 00:52 std |

Thema: Biografien, Mittelalter | Beitrag kommentieren

Die Kreuzzüge

Samstag, 30. August 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Vor 900 Jahren wurde das christliche Abendland von einem Fieber erfaßt, das die Welt auf den Kopf stellte. Der Papst rief zum Kreuzzug auf und Zehntausende gingen auf den langen Weg, um die heilige Stadt Jerusalem zurückzuerobern. Religiöser Rausch und blanke Gier machten die Kreuzzüge zu einer barbarischen Invasion. Der Krieg, das Töten wurden zu einer gottgefälligen Buße.

“Teil 1: Pilger in Waffen” Papst Urban ruft zum Kreuzzug. Wer Jerusalem erreicht, dem sind alle Sünden vergeben. Vor dem 1. Kreuzzug findet noch eine massive Juden-Verfolgung statt. Ende des 11. Jahrhunderts wälzt sich eine Völkerwanderung plündernd und mordend Richtung Byzanz. Dem Mob folgen dann die Kreuzritter aus Frankreich. Nach ersten Siegen gegen die Türken beginnt ein zweijähriger Irrweg durch Anatolien.

“Teil 2: Jerusalem” Glühende Hitze, Hinterhalte der Türken, Durst und Krankheiten begleiten den Höllenmarsch der Kreuzritter durch Anatolien und Syrien. In Maarat essen die Verzweifelten Menschenfleisch. Trotzdem: Edessa und Antiochia fallen. Jerusalem wird erobert und versinkt im Blutrausch der Sieger. Widerstand formiert sich in Aleppo und Edessa. Die arabische Gegenoffensive beginnt…

“Teil 3: Heiliger Krieg” 1140 vereinigt Zengi die zerstrittenen Emirate. Der Dschihad, der Heilige Krieg, beginnt. Edessa wird als erste Kreuzritterstadt erobert. Ihr Fall bringt den 2. Kreuzzug auf den Weg. Nur Ed-Din und Saladin sind die großen Widersacher. Bei der Schlacht von Hattin wird das gesamte Heer der Christen ausgelöscht. Jerusalem ergibt sich Saladin.

“Teil 4: Zerstörung” Richard Löwenherz führt den 3. Kreuzzug, erobert Akkon und bedroht Jerusalem. Vor der Eroberung der Heiligen Stadt einigt er sich aber mit Saladin. Die Serenissima, das reiche Venedig, setzt die verschuldeten Ritter des 4. Kreuzzuges für seine Zwecke ein: Sie erobern Konstantinopel und rauben unermeßliche Schätze. In Palästina zerstört der Mamelukken-Führer Baibar alle Spuren des Kreuzfahrer-Reiches.

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Der nackte Feind (Arte)

Sonntag, 24. August 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Die Geschichte gleicht einem Krimi: Sie beginnt in einem mächtigen Kloster des Mittelalters, und der Fall ist bis heute nicht ganz gelöst. Es geht um pornografische Skulpturen und Bildhauereien der Romanik, die den Jakobsweg säumen. Die Bildsprache entlang der Pilgerstraße von Frankreich nach Santiago de Compostela in Spanien ist bis heute noch nicht vollständig entschlüsselt. Hat sich etwa vor bald Tausend Jahren von Spanien aus eine propagandistische Verunglimpfung des Islam verbreitet, die dazu diente, die Kreuzzüge zu rechtfertigen? Möglicherweise erdacht von der Machtzentrale der katholischen Kirche in dieser Zeit, der Abtei Cluny nördlich von Lyon? Zumindest belegt dies der Berliner Religionswissenschaftler Claudio Lange mit unzähligen Fotos. Seit 15 Jahren bereist und erforscht der in Chile geborene Lange das romanische Europa, immer mit geschultem Blick, um das anti-islamische Programm zu dechiffrieren und das undenkbar Obszöne zu deuten. Denn nicht eine kleine lesende Elite musste für den heiligen Krieg und die Kreuzzüge gewonnen werden, sondern das Volk. Und so hatten damals die Bildhauer offensichtlich den Auftrag, allgemein verständliche Verunglimpfungen in einer höchst banalen Bildsprache zu hämmern und zu modellieren. Schlagende Argumente und Klischees mussten her, wie etwa: Muslime masturbieren, Männer wie Frauen - und zwar in den unmöglichsten Stellungen und mit unglaublich großen Geschlechtsteilen. Sie konsumieren Drogen, saufen und huren. Mit diesen sich langsam auswaschenden, aber meist gut erhaltenen fragwürdigen Symbolen der Intoleranz leben bis heute entlang des Jakobswegs Pilger, Spanier, Franzosen und andere Besucher.

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Das Mallorca-Komplott - Geheimfahrten im Mittelalter

Freitag, 18. Juli 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Vor mehr als 700 Jahren hatte eine schlagkräftige Geheimorganisation Mallorca fest im Griff: der Templerorden. Er war an der Vertreibung der Sarazenen von der Insel beteiligt und dafür reich belohnt worden - mit Ländereien, Dörfern und Burgen.

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