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Sonntag, 27. Juli 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige
Spiegel TV Extra
“Gefährliche Nachtschicht - Türsteher zwischen Schlägerei und Schlichtung”

Das Geschäft mit der Sicherheit boomt: Ob Bodyguard, Objektschützer oder Türsteher: Rund 180.000 Menschen verdienen ihr Geld in privat geführten Security-Unternehmen, Tendenz steigend. Ausgerüstet mit Waffen, kugelsicheren Westen und Pfefferspray sorgen sie vorwiegend am Wochenende für Ruhe im Nachtleben. Einen der härtesten, weil gefährlichsten Jobs haben die Türsteher in der Berliner Disco-Szene. Der Türke Ali Tatar kontrolliert mit seinen 70 Leuten, wer wann wo reinkommt und wer nicht. Das schafft Feinde. Vor der einzigen Türken-Disko in Berlin dreht sich Abend für Abend alles um Ehre, Stolz und Styling - Handgreiflichkeiten inklusive. Ali Tatar und seine Männer fahren in einer Nachtschicht mehrere Clubs ab und beruhigen die erhitzten Gemüter - wenn es sein muss mit Gewalt. Auf dem platten Land haben es Karsten Meewes und seine Sicherheitsmänner mit einer ganz anderen, aber nicht ungefährlicheren Klientel zu tun: aggressive Halbstarke, Rocker und angetrunkene Kleinstädter. Zehn Sicherheitsleute sollen auf der drei Tage dauernden Veranstaltung für Ruhe und Ordnung sorgen. Keine ungefährliche Aufgabe: Dank des übermäßigen Alkoholkonsums der Feiernden kann ein ausgelassenes Dorffest binnen Sekunden in eine Massenschlägerei ausarten.

Thema: Gesellschaft, SPIEGEL TV | Beitrag kommentieren
Sonntag, 27. Juli 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Dauer: 01:20:00 | Format: mp3 | Größe: 83,8 MB
Im Zentrum von China, am Schnittpunkt der heiligen Berge, liegt das sagenumwobene Kloster SHAOLIN. Vor 1500 Jahren übersetzten hier im Auftrag des Kaisers Mönche die Lehre Buddhas ins Chinesische. Hier gründete Tamo die reformierte Lehre des Zen Buddhismus.
Die Mönche des Shaolin entwickelten durch jahrzehntelange Übung eine Meisterschaft in Selbstverteidigungsübungen, die sie Kung Fu nannten. Ihre äußere Kraft schöpften sie aus der inneren Harmonie, die sie durch Meditation erreichten. Die zugrundeliegenden Weisheiten wurden über viele Jahrhunderte von den Meistern an ihre Schüler weitergegeben oder durch geheime Schriften erhalten.

Thema: Sonstige | Beitrag kommentieren
Samstag, 26. Juli 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Der 35jährige Palästinenser Ramadan Affanah lebt im Westjordanland. Er ist Kameramann für den arabischen Fernsehsender Al Dschasira. Er hält das alltägliche Chaos um ihn herum in Bildern fest. Die Hoffnung, dass diese Bilder die Weltöffentlichkeit bewegen und zum Handeln veranlassen, treibt Ramadan Affanah an und hilft ihm dabei, seinen schwierigen Alltag zu bewältigen.
Im August 2005 zieht sich die israelische Armee nach fast dreißig Jahren aus dem Gazastreifen zurück. Wochenlang ist der Rückzug Thema in der internationalen Presse. Während die Welt auf den Streifen Land an der ägyptischen Grenze blickt, geht das Leben im Westjordanland seinen gewohnten Gang. Weder von der hoffnungsvollen Stimmung in anderen Teilen der Welt noch von den wütenden Protesten der israelischen Siedler ist hier viel zu spüren. Ramadan Affanah kennt diesen Alltag, der weit von dem entfernt ist, was wir als “Normalität” begreifen.
Er lebt nicht nur im Westjordanland, sondern ist auch beruflich dicht am dortigen politischen und gesellschaftlichen Geschehen dran: Er ist Kameramann für den arabischen Fernsehsender Al Dschasira. Seine Bilder werden von Al Dschasira ausgestrahlt und in die ganze Welt übermittelt. Der Film erzählt von der Spannung zwischen Hoffnung und Ohnmacht, von Hilflosigkeit und Zuversicht, von Gewalt und Wut. Viel geschieht, doch nichts ändert sich wirklich. Tag für Tag.
Größe: 416 MB (XVID) | Dauer: 49 min

Thema: Reisen & Länder, Religion Islam, Reportagen, Sonstiges | Beitrag kommentieren
Samstag, 26. Juli 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Scharfschütze in der Geländeausbildung - Meister der Tarnung und Täuschung - 1944
Original Trainingsfilm des OKH (Oberkommando des Heeres) von 1944. Die in diesem Film gezeigten Techniken waren so aktuell, dass er den Alliierten für die eigene Ausbildung von Nutzen war. Der Film beinhaltet 2 Tonspuren, einmal deutsch wo der englische Ton rübergelegt wurde und einmal nur die deutsche Tonspur. Mit dem VLC Player kann man dann zwischen den Tonspuren hin und her schalten.

Thema: 2. Weltkrieg / Drittes Reich, Spezialeinheiten im 2. Weltkrieg | Beitrag kommentieren
Samstag, 26. Juli 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige
Chinas Kampf gegen den Sand (1/2)

Die Wüsten der Erde wachsen, doch nirgends so bedrohlich rasch wie in Zentralasien. Und nirgendwo anders hat der Mensch so massiv dazu beigetragen wie in China. Maos Politik der intensiven Landnutzung hat weite Teile des Landes unfruchtbar hinterlassen und dem modernen China ein bitteres Erbe beschert.
Der Klimawandel hat die Situation dramatisch verschärft. Riesige Flächen sind unbewohnbar geworden, Tausende Dörfer mussten aufgegeben werden, Sandstürme werden immer häufiger und extremer und Wasser knapp. Millionen Menschen sind betroffen und die wirtschaftlichen Schäden sind kaum zu beziffern.
Seit drei Jahrzehnten stemmt sich das größte Volk der Erde mit aller Macht gegen die fortschreitende Verwüstung. Eine neue chinesische Mauer - ein grüner Schutzwall aus Milliarden Bäumen und weit reichenden neu begrünten Flächen - soll Chinas Zukunft retten. Jeder Chinese ist zu irgendeinem Zeitpunkt in seinem Leben einmal unmittelbar in dieses größte Projekt der Menschheitsgeschichte eingebunden. Aber es wird noch Generationen dauern, bis die grüne Mauer ihren Zweck vollständig erfüllen kann. Und es steht keineswegs fest, ob sie es jemals auch wirksam und nachhaltig tun wird.
Größe: 425 MB (XVID) | Dauer: 43 min

Europas Süden trocknet aus (2/2)
Nicht nur in Afrika und Asien dehnen sich Wüstengebiete immer weiter aus. Auch der Süden Europas droht auszutrocknen. Die Dokumentation zeigt ungeschönt die Folgen menschlichen Fehlverhaltens. Spanien dient als akutes Beispiel für ein Ökosystem, dass durch exzessive Landwirtschaft, steigenden Wasserverbrauch und wachsende Bodenerosion bereits irreparabel geschädigt wurde. Das Gegenbeispiel bildet Island. Die Insel, einst durch massive Abholzung der riesigen Wälder in eine Steppe verwandelt, hat das Schlimmste hinter sich, und die fruchtbaren Gebiete gedeihen von neuem. Aber Island hat gegenüber Spanien einen enormen Vorteil: Es gibt ausreichend Wasser.
Größe: 417 MB (XVID) | Dauer: 43 min


Thema: Natur & Umwelt | Beitrag kommentieren
Samstag, 26. Juli 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Aus ihrem Drang zur Atombombe machen die Mullahs jetzt kein großes Geheimnis mehr. Die Lage hat sich gefährlich zugespitzt. Wie stehen die Iraner zu den atomaren Plänen ihres Regimes? Die meisten sind voll damit beschäftigt, eine Arbeit zu finden. Der atomare Ehrgeiz ihres Regimes ist für die meisten Iraner kein großes Thema. Die Leute sind stolz auf ihr Land, auf das islamische Regime weniger, doch offen sagt das niemand. Nur ein alter Töpfer in Meybod zeigt sich gegenüber den Mullahs in Teheran misstrauisch. Ihm sind sie mittlerweile viel zu weit weg von den Sorgen und Nöten der arbeitenden Menschen. Zwölf Stunden pro Tag töpfert er und das seit 60 Jahren. Mehr als 100 Euro im Monat verdient er dabei nie. So musste er zehn Kinder großziehen. Die Mullahs haben einst die Parole ausgegeben, so viele Kinder wie möglich in die Welt zu setzen. Die Bevölkerungszahl explodierte, doch keiner von denen da oben, so denken seine Kinder, kümmert sich jetzt um Arbeit und Brot für die Jungen. Stattdessen nerven sie jetzt uns und die Welt mit der Atombombe.

Thema: Reisen & Länder | Beitrag kommentieren
Donnerstag, 24. Juli 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Honeckers Flucht - das ist ein Politkrimi, den wohl nur die Realität schreiben kann. Von seinen eigenen Genossen im Herbst 1989 aus dem Amt gejagt, beginnt für den ehemaligen SED-Chef eine dreijährige Odyssee. Im Januar 1990 lässt ihn die DDR-Staatsanwaltschaft verhaften, dann findet er Zuflucht im Pfarrhaus in Lobetal. Weitere Stationen seiner Flucht: das sowjetische Militärhospital in Beelitz, Moskau, Berlin-Moabit, schließlich Chile. Was als Episode der deutschen Wiedervereinigung beginnt, entwickelt sich über die Jahre zum “Fall Honecker”, hinter den Kulissen entspinnt sich ein internationales Tauziehen um das Schicksal des einst mächtigsten Mannes der DDR. Die deutsche Justiz will ihn wegen der Todesschüsse zur Rechenschaft ziehen, Gorbatschow fühlt sich dem ehemaligen Verbündeten verpflichtet, er gewährt ihm Unterschlupf. Doch dann ändert sich die politische Großwetter-lage in Moskau, Honecker flieht in die chilenische Botschaft, wird dann nach Deutschland ausgeliefert. Zugleich verschlechtert sich sein Gesundheitszustand dramatisch. Die Staatsanwaltschaft steht vor einem Dilemma: Der Rechtsstaat gebietet, den vielfachen Tod an der Mauer zu sühnen. Zugleich macht das Wort von der Siegerjustiz die Runde: Kann Geschichte mit juristischen Mitteln aufgearbeitet werden? Und ist es nicht ein Gebot der Humanität, den Todkranken ziehen zu lassen?
Thema: Zeitgeschichte | Beitrag kommentieren
Donnerstag, 24. Juli 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Deutsches Essen erobert den asiatischen Kontinent: Currywurst, Sauerbraten & Co. lassen den Einheimischen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Zwischen Singapur und Sapporo boomt in deutschen Restaurants das Geschäft mit traditioneller Hausmannskost.
Neben den gut gefüllten Tellern ist sein Bauch eine weitere Attraktion des “Smokey Inn”. Ein Foto mit dem deutschen Wirt - ein beliebtes Souvenir. Schlemmen wie die Deutschen. Doch bald könnte solch ein großer Bauchumfang in Asien keine Seltenheit mehr sein. Denn mit der sonst so gesunden Ernährung ist jetzt Schluss: Statt Gemüse und Reis vertilgen die Asiaten immer mehr Fleisch.
Thema: Reisen & Länder | Beitrag kommentieren
Donnerstag, 24. Juli 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Weltspitze im Doping - in keinem anderen Land der Welt sind in den letzten 15 Jahren mehr gedopte Spitzensportler aufgeflogen als in China. Doch im Olympiajahr soll alles sauber sein, die kommunistische Sportführung in Peking behauptet, sie kämpfe kompromisslos und entschieden gegen Doping. Die ARD-Reporter Hajo Seppelt und Jo Goll blicken in ihrer Dokumentation hinter die Kulissen der chinesischen Anti-Doping-Propaganda.
Mehrere Monate lang hat das Team in China und anderen Ländern recherchiert. Bei den Dreharbeiten im Gastgeberland der Olympischen Spiele stießen die Autoren immer wieder auf beklemmende Zustände: Streng abgeschirmte Trainingslager, zum Schweigen verurteilte Trainer, Polizeiverhöre von Dopingopfern, Chemiefabriken, die mit Dopingmitteln den weltweiten Schwarzmarkt überfluten und vor Ort illegaler Handel mit verbotenen Substanzen. Selbst das hochriskante Gendoping, also der Eingriff ins menschliche Erbgut zur Leistungssteigerung, ist in China längst möglich. Zum ersten Mal ist es einem Fernsehteam gelungen, dafür Beweise zu liefern.
Immer wieder wurden die Nachforschungen der ARD-Reporter behindert. Trotz der Zusicherung freier Pressearbeit für ausländische Journalisten und der Versprechungen für mehr Transparenz in der Dopingbekämpfung scheinen die Chinesen ein doppeltes Spiel zu spielen. Sportler und Trainer mit Insiderwissen werden unter Druck gesetzt. Offen über Doping zu reden, ist gefährlich, wie die Dreharbeiten zeigen. Schnüffler sind den ARD-Journalisten auf den Fersen und beeinflussen massiv ihre Arbeit: Interviews werden gestört, Filmarbeiten blockiert. Einige mutige Athleten wagen sich dennoch vor die Kamera und sprechen erstmals offen über Doping im Land. Sie zeichnen ein durchaus differenziertes Bild über die Lage in China.
Thema: Sonstiges | Beitrag kommentieren
Mittwoch, 23. Juli 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige
Als die renommierten Basler Architekten Herzog und de Meuron ihren Stadionentwurf präsentierten, fanden die Chinesen schnell einen Spitznamen für die aus Stahlzweigen geflochtene Konstruktion: Vogelnest. Im 258.000 Quadratmeter großen Nationalstadion mit einem Fassungsvermögen von 91.000 Zuschauern finden die Eröffnungs- und Schlussfeier der Olympischen Spiele 2008 statt, die Leichtathletikwettkämpfe sowie das Finale des Fußballturniers. Für Herzog und de Meuron steht nicht allein die sportliche Funktion im Vordergrund. Sie sehen in ihrem Bauwerk eine öffentlich begehbare Skulptur.

Größe: 351 MB (Xvid) | Dauer: 00:47:36 |

Thema: Technik Extrem | Beitrag kommentieren