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Beiträge vom » August, 2008 «

Sex, Tabus und Kalter Krieg - Wie die Deutschen liebten

Sonntag, 31. August 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Ost und West sind im Kalten Krieg getrennt bis in die Schlafzimmer. Der Sozialismus prägt einen anderen Umgang mit Sexualität und Erotik als der Kapitalismus. Während die Bundesrepublik der 50er Jahre von kleinbürgerlicher Enge erfüllt ist und die Rollen von Mann und Frau konservativ verteilt sind, marschiert im Arbeiter- und Bauernstaat die berufstätige Gattin mit ganz anderem Selbstbewusstsein durchs Alltags- und Liebesleben.

In den 60er Jahren stellt im weltoffenen Westen die sexuelle Revolution die bundesrepublikanischen Betten auf den Kopf. Im unfreien Osten lässt der Volkskörper die Hüllen fallen und pflegt einen kollektiv natürlichen Umgang mit Nacktheit am Ostseestrand.

Die westdeutsche Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften zensiert “nackte Tatsachen” von Beate Uhse ebenso wie Dr.-Sommer-Texte der Bravo über Masturbation. In der DDR ist es dagegen das Politbüro selbst, das gleich mal alle Sex-Produkte und auch Pornos bis zur Wende offiziell verbietet. Immerhin darf das “Magazin” einmal im Monat wenigstens ein einziges Aktfoto zeigen, und die selbst gedrehten, humorigen Erotikstreifen von Amateurfilmern werden von der Partei dann doch geduldet.

Es zeigt sich: Auf beiden Seiten gibt es Prüderien und Verklemmtheiten genauso wie offenen und lockeren Umgang mit Sexualität, aber eben in systembedingt unterschiedlicher Ausprägung. Oswalt Kolle, bundesrepublikanischer Volksaufklärer und “Orpheus des Unterleibs”, sowie sein Kollege Kurt Starke, der renommierte DDR-Sexualforscher, kennen sich aus in diesen zeitgeschichtlichen deutschen Intimzonen. In einem entspannten Kinoambiente sehen sie sich zahlreiche Filmdokumente aus verschiedenen Zeiten an, die Kolle-Filme selbst sind dabei und Aufklärungsfilme wie “Helga” oder “Mann und Frau intim”.

Größe: 470 MB | Format: xvid I Dauer: 0:44:16

Thema: Gesellschaft, Zeitgeschichte | Beitrag kommentieren

Kindersklaven

Sonntag, 31. August 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Der 10-jährige Junge sitzt auf dem Boden eines schmutzigen Kellers und stickt Perlen auf Stoff, 14 Stunden am Tag. „Los jetzt, arbeite weiter!“, blafft ihn sein Aufseher an. Der Junge duckt sich und macht weiter. Die Chancen, dass der Zehnjährige seine Eltern jemals wieder sieht, sind gering; er ist Hunderte von Kilometern von ihnen entfernt und wurde von ihnen für umgerechnet 20 Euro verkauft - als Kindersklave. Wenn Eltern nicht „freiwillig“ verkaufen, werden Kinder sogar entführt.

Der kleine Junge heißt Sumit und produziert im indischen Neu Delhi Souvenirs, die dann in Deutschland verkauft werden. Das Geschäft mit Kindersklaven läuft erstklassig.

Getarnt als interessierte Käufer für verschiedene Produkte und ausgerüstet mit versteckten Kameras dringen die beiden WDR-Reporter Rebecca Gudisch und Tilo Gummel in dieses System der Kindersklaverei ein und spüren Kinder, Eltern, Schlepper, Firmenchefs auf - gemeinsam mit denen, die die Kinder befreien wollen. Dem WDR-Team gelingen dabei seltene Aufnahmen, zum Beispiel, als einige Kinder ihre Eltern nach Jahren der Sklavenarbeit zum ersten Mal wiedersehen.

Ein verwirrendes Netz aus Zwischen- und Unterhändlern macht es oft schwer nachzuweisen, wo die von Kindern produzierten Waren letztendlich landen. Doch jetzt gelingt der Nachweis bei verschiedenen Produkten, z. B. bei indischen Pflastersteinen. Sie sind mittlerweile der Renner bei den deutschen Steinhändlern - und kosten nur rund die Hälfte von einem deutschen Stein. Nur solche billigen Steine haben bei öffentlichen Ausschreibungen inzwischen überhaupt noch eine Chance. Viele deutsche Firmen behaupten: Ihre Steine seien „kinderarbeitsfrei“. Doch gerade Pflastersteine werden von Kindern geschlagen.

Größe: 385 MB (XVID) | Dauer: 43 min

Thema: Gesellschaft | Beitrag kommentieren

David Beckham - Superstar

Sonntag, 31. August 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Mittels einschlägigem Archiv-Material und Interviews zeigt der “DMAX REPORT” Beckhams Werdegang, Höhen und Tiefen seines Lebens und herausragende Momente seiner Fußball-Karriere.

399 MB; 46 Minuten; AVI-Video

Thema: Biografien | Beitrag kommentieren

Hitlers braune Bataillone - Teil 2

Sonntag, 31. August 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

In Teil 2 ist die SA zunächst am Höhepunkt ihrer Macht. Die Diktatur ist gefestigt, die Gegner des Regimes mit brutaler Gewalt ausgeschaltet. Anfang 1934 zählt die SA 4,5 Millionen Mitglieder, größer als jede andere Massenorganisation des Reiches. Doch Hitlers Getreue murren über die Selbstherrlichkeit von SA-Chef Ernst Röhm. Auch der Führer selbst wittert Gefahr, als Röhm mit seiner SA die Reichswehr in den Hintergrund zu drängen droht. Unter dem Vorwand des “Röhm-Putsches” lässt Hitler die SA-Führung festsetzen und wenig später erschießen. Um Röhms Verhaftung kümmert er sich persönlich. Die “Nacht der langen Messer” fordert fast 200 Todesopfer. Damit ist die SA entmachtet, als Unruheherd im NS-Staat unschädlich gemacht. Zwar besteht sie bis Kriegsende weiter, doch werden ihre Schläger nur noch für gelegentliche Gewaltaktionen wie die Pogromnacht von der Leine gelassen. Der planmäßige NS-Terror liegt längst in den Händen der SS.

Größe: 360 MB MB (Divx) | Dauer: 00:42:56

Thema: 2. Weltkrieg / Drittes Reich, Zeitgeschichte | Beitrag kommentieren

Hitlers braune Bataillone - Teil 1

Sonntag, 31. August 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Sie waren Hitlers Bataillone: die Braunhemden der SA. Sturmabteilung, Parteiarmee, paramilitärische Schlägertruppe. Unter SA-Chef Ernst Röhm schwoll sie bis zur Machtergreifung 1933 auf 700.000 Mitglieder an. Mit ihren Aufmärschen und Gewaltaktionen beherrschte die SA das Straßenbild der in Auflösung begriffenen Republik. Ohne sie hätte Hitler nicht an die Macht kommen können. Doch das zunehmende Eigenleben der Organisation forderte Hitler heraus. Das sollte ihr Verhängnis werden. Die SA verübte blutigen Terror und wurde schließlich selbst blutig ausgeschaltet: Die Nazi-Revolution frisst ihre Kinder. Der Aufstieg der SA Teil 1 beginnt mit dem Schock der Kapitulation 1918. Viele enttäuschte Frontkämpfer laufen in die Arme militanter Gruppen, darunter die SA. In den zwanziger Jahren ahnt niemand, dass aus dem Ordnungsdienst von Hitlers NSDAP die größte Massenorganisation des Dritten Reiches werden wird. Über Saalschlägereien, Straßenschlachten, Droh- und Mordaktionen erobern die Braunhemden für die Nazis die Straße. Für viele wird die SA zur Ersatzheimat, mit dem Reiz von Zucht und Ordnung, von Märschen und Gewaltterror. Das Verhältnis der entscheidenden Figuren Ernst Röhm und Adolf Hitler wandelt sich von enger Freundschaft über Rivalität bis zur Todfeindschaft. Als Hitler 1933 Reichskanzler wird, sorgt die SA als Parteiarmee innerhalb kürzester Zeit dafür, dass Hitler zum unumschränkten Diktator wird: mit Antisemitismus, Bücherverbrennungen, Kommunistenjagden. Bald errichtet die SA die ersten KZs. Ihr Gewaltpotential ist nun kaum noch unter Kontrolle zu halten. Röhm ist am Gipfel seiner Macht. Doch Hitler will keine Rivalen. Und er entschließt sich, bald zu handeln.

Größe: 360 MB (Divx) | Dauer: 00:42:56

Thema: 2. Weltkrieg / Drittes Reich, Zeitgeschichte | Beitrag kommentieren

Geheimgesellschaften - Interview mit Wilhelm Landig

Samstag, 30. August 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Wilhelm Landig, Oberscharführer der 8.Kaverlleriedivision “Florian Geyer” (Waffen SS), später beim Sicherheitsdienst (SD), ehemaliges Mitglied der Thule-Gesellschaft, erzählt aus der Sicht eines Zeitzeugens interessante Hintergrundinformationen über das dritte Reich, Neuschwabenland, die Absetzbewegung nach Südamerika, Reichsdeutsche Flugscheiben.

Landig war angeblich bei der Entwicklung von Geheimtechnologien involviert. Seine Bücher blieben weitgehend unbeachtet, erreichten aber in der Szene der Verschwörungstheoretiker schnell einen Kultstatus. Landig ist der Mann, wegen dem Tausende in ihrem Glauben an reichsdeutsche Flugscheiben und Neuschwabenland bestärkt wurden.

Thema: 2. Weltkrieg / Drittes Reich, Gesellschaft, Zeitgeschichte | Beitrag kommentieren

Die Kreuzzüge

Samstag, 30. August 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Vor 900 Jahren wurde das christliche Abendland von einem Fieber erfaßt, das die Welt auf den Kopf stellte. Der Papst rief zum Kreuzzug auf und Zehntausende gingen auf den langen Weg, um die heilige Stadt Jerusalem zurückzuerobern. Religiöser Rausch und blanke Gier machten die Kreuzzüge zu einer barbarischen Invasion. Der Krieg, das Töten wurden zu einer gottgefälligen Buße.

“Teil 1: Pilger in Waffen” Papst Urban ruft zum Kreuzzug. Wer Jerusalem erreicht, dem sind alle Sünden vergeben. Vor dem 1. Kreuzzug findet noch eine massive Juden-Verfolgung statt. Ende des 11. Jahrhunderts wälzt sich eine Völkerwanderung plündernd und mordend Richtung Byzanz. Dem Mob folgen dann die Kreuzritter aus Frankreich. Nach ersten Siegen gegen die Türken beginnt ein zweijähriger Irrweg durch Anatolien.

“Teil 2: Jerusalem” Glühende Hitze, Hinterhalte der Türken, Durst und Krankheiten begleiten den Höllenmarsch der Kreuzritter durch Anatolien und Syrien. In Maarat essen die Verzweifelten Menschenfleisch. Trotzdem: Edessa und Antiochia fallen. Jerusalem wird erobert und versinkt im Blutrausch der Sieger. Widerstand formiert sich in Aleppo und Edessa. Die arabische Gegenoffensive beginnt…

“Teil 3: Heiliger Krieg” 1140 vereinigt Zengi die zerstrittenen Emirate. Der Dschihad, der Heilige Krieg, beginnt. Edessa wird als erste Kreuzritterstadt erobert. Ihr Fall bringt den 2. Kreuzzug auf den Weg. Nur Ed-Din und Saladin sind die großen Widersacher. Bei der Schlacht von Hattin wird das gesamte Heer der Christen ausgelöscht. Jerusalem ergibt sich Saladin.

“Teil 4: Zerstörung” Richard Löwenherz führt den 3. Kreuzzug, erobert Akkon und bedroht Jerusalem. Vor der Eroberung der Heiligen Stadt einigt er sich aber mit Saladin. Die Serenissima, das reiche Venedig, setzt die verschuldeten Ritter des 4. Kreuzzuges für seine Zwecke ein: Sie erobern Konstantinopel und rauben unermeßliche Schätze. In Palästina zerstört der Mamelukken-Führer Baibar alle Spuren des Kreuzfahrer-Reiches.

Thema: Mittelalter | Beitrag kommentieren

Hitlers Ordensburgen

Dienstag, 26. August 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige


In Hitlers Ordensburgen sollte die nationalsozialistische Elite der Zukunft herangezogen werden. Im Mittelpunkt der vierjährigen Erziehung zum “Herrscher” standen ideologische Schulung und vormilitärische Ausbildung. Der Zweite Weltkrieg bereitete den Ordensburgen jedoch ein vorzeitiges Ende. Was waren das für Menschen, die diese Schulungszentren besuchten? Anhand von Einzelschicksalen erzählt der Film dieses bisher wenig beachtete Kapitel deutscher Geschichte.

Drei Partei-Schulungsstätten gab es im Dritten Reich: die Falkenburg bei Crössinsee in Pommern, Vogelsang in der Nordeifel und Sonthofen im Allgäu. Vorbild waren die Ordensburgen des Deutschen Ritterordens in Ostpreußen. Ziel war es, die “Fackelträger” der Nation auszubilden. Sie sollten “das Licht des Geistes voran im Kampfe für Adolf Hitler” tragen, wie es eine Inschrift in Vogelsang verkündet. Jeder Ordensburg fiel eine spezielle Aufgabe zu: Im ersten Jahr sollten die zukünftigen “Führer” auf der Falkenburg mittels körperlicher Ertüchtigung und Kampfsport “charakterlich” ausgebildet werden. Danach wurden sie in Vogelsang ideologisch geschult und erhielten den militärischen “Schliff”. In Sonthofen bekamen die Junker politischen und diplomatischen Unterricht, der sie für kommende Aufgaben in Staat und Partei vorbereiten sollte. Der Ausbau der Marienburg in Ostpreußen, die als vierte Ordensburg vorgesehen war, fand nie statt, so dass es keinen einzigen “fertigen” Junker im Sinne des Plans gegeben hat. Auch der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verhinderte, dass ein vollständig ausgebildeter Lehrgang die Ordensburgen verließ. Wie war das Leben der Junker auf den Ordensburgen? Was waren das für Menschen, wo kamen sie her, welche Ziele hatten sie? Und was wurde später, nach dem verlorenen Krieg aus den jungen Männern, die zu “Herrenmenschen” ausgebildet worden waren?

Größe: 386 MB (XVID) | Dauer: 43 min

Thema: 2. Weltkrieg / Drittes Reich, Zeitgeschichte | Beitrag kommentieren

Russland in Rage - Krieg in Georgien

Montag, 25. August 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Live-Diskussion zur Lage im Kaukasus. Aus aktuellem Anlass diskutiert Thomas Kausch mit der ehemaligen Außenministerin Georgiens, Salome Surabischwili, dem Russlandexperten Dr. Uwe Halbach und dem französischen Journalisten Jean-François Kahn über die Hintergründe der jüngsten Ereignisse in Georgien. Vergangenen Freitag sind georgische Truppen in Südossetien einmarschiert. Russland reagierte mit seinen militärischen Einheiten. ARTE nimmt den Konflikt im Kaukasus in einer 60minütigen Diskussion mit Kurzreportagen genauer unter die Lupe.


Thema: Sonstiges | Beitrag kommentieren

Die wahre Geschichte von MOBY DICK

Montag, 25. August 2008 | Autor: Maximus der Barmherzige

Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom mürrischen, einbeinigen Kapitän Ahab, der mit dem Walfangschiff “Pequod” nur aus einem Grund in See sticht: Rache an Moby Dick, dem “größten aller Wale”, der Ahab in einem früheren Kampf um sein Bein gebracht hat? Weniger bekannt war lange Zeit, dass hinter Herman Melvilles Meisterwerk eine wahre Begegnung zwischen Mensch und Wal steht.
Am 12. August 1819 verlässt das Walfangschiff “Essex” seinen Heimathafen Nantucket an der Nordküste Amerikas. Zweieinhalb Jahre soll die Reise auf der Suche nach dem Pottwal und seinem kostbarem Öl dauern. Doch am Ende der Jagd siegt der Wal und die Männer der “Essex” erleben eine der schrecklichsten Schiffskatastrophen des 19. Jahrhunderts: Ihr Schiff wird von einem 80-Tonnen-Pottwal gerammt und versinkt.

Thema: Kultur, Zeitgeschichte | Beitrag kommentieren