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Beiträge vom » März, 2009 «

Der Schatz der Hohen Tauern

Donnerstag, 19. März 2009 | Autor: Lilu

Filmautor Franz Hafner erzählt die außergewöhnliche Geschichte vom Zusammenleben der Wildtiere und Menschen im Gebirge, eine Geschichte, die vor Tausenden von Jahren begann und die heute noch im Nationalpark Hohe Tauern weiter besteht.

Thema: Natur & Umwelt | Kommentare geschlossen

Eine Baumschule in der Wüste (Arte)

Dienstag, 17. März 2009 | Autor: Lilu

Zwei Männer tragen den gleichen Vornamen, stammen aus der gleichen Region Marokkos und haben negative Erfahrungen im französischen Exil gemacht. Nun planen sie die Verwirklichung eines Traums. Sie wollen in der Wüste eine grüne Oase schaffen und gründen eine Baumschule.
Die beiden Protagonisten des Films stammen aus Bouarfa, das im Südosten Marokkos, nahe der algerischen Grenze und der Wüste Sahara liegt. Beide heißen El Mostafa, was auf Arabisch “der Erwählte” bedeutet. Mostafa der Ältere zog vor 30 Jahren nach Frankreich und lebt heute in der Trabantenstadt Évry südlich von Paris. Jeden Sommer verbringt er mit Frau und Kindern seinen Urlaub in Marokko. Es klingt wie ein perfekt geregeltes Leben, doch der Schein trügt. Hinter seiner stets fröhlichen Art verbirgt Mostafa eine tiefe Wunde. Vor ein paar Jahren ließ er sich in einem Dorf im Département Essonne nieder und übernahm das einzige Café des Ortes. Doch der latente Rassismus der Bewohner zwang ihn schließlich, die Gemeinde zu verlassen. Seither betrachtet er seine Integration in Frankreich als gescheitert.

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Eisheilige und Siebenschläfer - Stimmen die Bauernregeln?

Dienstag, 17. März 2009 | Autor: disma

“Wenn’s an Pankratius gefriert, so wird im Garten viel ruiniert.” Getreu dieser alten Bauernregel pflanzt man Sommerblumen und -getreide lieber erst nach den “Eisheiligen” im Mai. Die Ernte von Bauern und Winzern ist vom Wetter abhängig, deshalb beobachten sie seit jeher ganz genau die Wetterverläufe. In Deutschland schufen sie seit dem frühen Mittelalter Bauernweisheiten, die in Reimform Aussagen über das Wetter machen. Was bloß gereimt ist und was wirklich wahr ist, das entpuppte sich erst später mit der modernen Meteorologie.

Thema: Biologie | Kommentare geschlossen

Das Leben des Dalai Lama

Montag, 16. März 2009 | Autor: Lilu

Ein Portrait des Religionsführers und die Geschichte Tibets. In dem Film schildert der Dalai Lama sein Verhältnis zu China und Tibet, er erzählt über den Ursprung seines Glaubens und die Idee der Gewaltlosigkeit - die spirituelle Kraft des Dalai Lama.

Thema: Biografien | Kommentare geschlossen

Feuer Schüsse und Gebete - Der Aufstand der Tibeter

Montag, 16. März 2009 | Autor: Lilu

14. März 2008. Lhasas Altstadt erlebt einen Strassenkrieg. Aufgebrachte Mönche und einfache Tibeter zerstören chinesische Läden und Banken. Ihr Zorn richtet sich gegen jeden Chinesen, der sich auf die Strasse wagt - brutale Gewalt bricht los. Ganze Strassenzeilen gehen in Flammen auf. Es gibt Tote. Rauchwolken hängen über der tibetischen Hauptstadt. Es sind die schwersten Ausschreitungen seit 20 Jahren.

Anja Bröker zeigt in ihrer Dokumentation exklusive Aufnahmen der Gewaltunruhen in Tibet und in den tibetischen Nachbarprovinzen. Das ARD-Team hat Augenzeugen des Aufstandes befragt und mit China-Experten über die Ursachen der Tibet-Krise gesprochen.

Die Tibeter leben seit 49 Jahren unter chinesischer Fremdherrschaft. Sie kämpfen um mehr Freiheit. Doch ihr buddhistischer Glaube gebietet ihnen nur einen Kampf mit friedlichen Mitteln. Diesmal endete der Protest in blinder Gewalt. Der Aufstand der Tibeter im Olympia-Jahr - er schockierte China und die ganze Welt. Die Pekinger Führung beschuldigt den Dalai Lama, die Unruhen angestiftet zu haben. Das geistige Oberhaupt der Tibeter wirft den Chinesen „kulturellen Völkermord“ vor. Trotzdem haben sich beide Seiten bereit erklärt, miteinander zu reden. Doch die Chancen auf einen positiven Ausgang der Tibet-Krise stehen schlecht.

Thema: aktuelle Kriege | Kommentare geschlossen

Götter Räuber Diplomaten - Die Geschichte der Beutekunst

Montag, 16. März 2009 | Autor: Lilu

Streit um kostbare Kunstgegenstände vermutet man zunächst nicht auf der politischen Bühne. Doch seit dem Dumabeschluss von 1999, mit dem jegliche Kriegsbeute aus dem Zweiten Weltkrieg zu russischem Nationaleigentum erklärt wurde, sind die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland immer stärker vom Thema Beutekunst geprägt, und auch in der Öffentlichkeit wird deutlich, welchen Stellenwert die Auseinandersetzung um die geraubten Kulturgüter hat. Sowjetische ‘Trophäenbrigaden’ transportierten noch bis Ende der 40er Jahre Kunst aus der DDR als Kriegsbeute ab, die dann jahrzehntelang in Sondermagazinen der UdSSR versteckt wurde. Die offizielle deutsche Haltung lässt keinen Zweifel daran, dass Deutschland auf Rückgabe der sogenannten Beutekunst besteht. Zur Beute der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg gehörte u.a. der spektakuläre ‘Schatz des Priamos’. …

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Die Osmanen - Geschichte einer Großmacht (Arte)

Sonntag, 15. März 2009 | Autor: Lilu

Geschichte einer Großmacht von Osman I. bis Mustafa Kemal Atatürk Es war einmal eine Familie, die beherrschte ein riesiges Reich, über 38 Generationen, 600 Jahre lang, vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Ihre Krieger waren gefürchtet. Zweimal standen sie vor Wien. Das christliche Abendland erschauderte - und träumte andererseits das Märchen von 1001 Nacht. Die schönsten Frauen weit und breit lebten im Harem des Sultans. Ein Reich, so prachtvoll und wunderbar, dass es bis heute unsere Phantasie bewegt. Ein Reich voller Geheimnisse und Abenteuer.

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Im Auge der Macht - Die Bilder der Stasi

Sonntag, 15. März 2009 | Autor: Lilu

Der Film stellt die für Observation, Herkunft, Funktionsweise und Tarnungen gebräuchlichste Foto- und Filmtechnik des MfS vor. Bislang unbekanntes Material gestattet Einblicke in die Arbeitsweise der Geheimpolizei in der Diktatur. “Bilder der Stasi” ist ein Beitrag zur Geschichte der visuellen Überwachung.

In den Jahren nach seiner Gründung setzte die Staatssicherheit der DDR auf schnelle Verhaftungen, brachiale Gewalt und Geheimprozesse. Erst allmählich übernahmen die Spezialisten fürs Grobe subtilere Methoden aus dem Arsenal der Kriminalpolizei und der Geheimdienste. Die neue Politik des “Wandels durch Annäherung” seit 1972 und die sprunghafte Vervielfachung der ideologischen Feindbilder beschleunigten die Modernisierung der Repressionstechnik. Alle mutmaßlichen Feinde der Republik nahm die Stasi mit der Kamera ins Visier: Fotografie und Film wurden zum wichtigsten Medium der prophylaktischen Ausforschung und heimlichen Dokumentation. Bis zum Ende der DDR häufte das MfS einen beachtlichen Bilderberg auf. Zuletzt zählte die Birthler-Behörde 1,4 Millionen Fotos, Negative und Dias sowie 3.800 Videos. Der größte Teil davon galt der Gegnerbekämpfung.

Im Zentrum des Films steht die visuelle Überwachung durch das MfS. Exemplarisch für die Opposition ist der Vorgang Robert Havemann - das größte Dossier, das die Stasi jemals anlegte. Havemann galt zu Recht als Ziehvater der Opposition und stand seit den 1960er Jahren unter Beobachtung. Die Observation unbotmäßiger Künstler wie Wolf Biermann und einiger Exponenten der späteren Bürger- und Friedensbewegung (Ulrike Poppe, Roland Jahn) ergänzt diesen Teil. Zweitens wird deutlich, wie akribisch das MfS versuchte, die Kirche als Schutzraum der Subkulturen und oppositionellen Gruppen in Wort und Bild “aufzuklären”. Drittens dokumentiert der Film die nahezu hysterische, aber letztlich machtlose Verfolgungswut der Staatssicherheit gegen die westlichen Militärverbindungsmissionen auf ihren Touren durch die DDR. Viertens wird das umfassende Interesse des MfS an der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland deutlich, handelte es sich aus der Sicht der Staatssicherheit doch um den Klassenfeind im eigenen Land.
Printerwelt.de

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Historische Ereignisse - Hinrichtung der Geschwister Scholl

Sonntag, 15. März 2009 | Autor: Lilu

Sophie Scholl - Allen Gewalten zum Trotz: Zur selben Zeit wie der Kinofilm “Sophie Scholl - Die letzten Tage” entstand der Dokumentarfilm “Sophie Scholl - Allen Gewalten zum Trotz”. Der Publizist und Buchautor Ulrich Chaussy, der sich viele Jahre mit der “Weißen Rose” befasst hat, hatte im Rahmen seiner historischen Recherche für Filmregisseur Marc Rothemund auch Interviews vor laufender Kamera geführt. Er entdeckte neue Zeitzeugen und trug Fotos und Dokumente zusammen, die teilweise noch unveröffentlicht waren. Dieses Material haben Ulrich Chaussy und die Regisseurin Marieke Schroeder zu einem Dokumentarfilm verarbeitet und durch weitere Interviews ergänzt. Am 18. Februar 1943 wurde die 22-jährige Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder verhaftet und vier Tage danach, am 22. Februar, hingerichtet, weil sie an der Herstellung und Verbreitung von Flugblättern beteiligt war. Sie war die einzige Frau der “Weißen Rose”, die ermordet wurde. Sophie Scholl steht im Zentrum des Dokumentarfilms. Erfreulicherweise leben noch Zeitzeugen, die sie und ihre Welt kannten, Menschen, die zur “Weißen Rose” gehörten und nur ein Quäntchen mehr Glück hatten als die Ermordeten.

Thema: 2. Weltkrieg / Drittes Reich | Kommentare geschlossen

Römer und Germanen (WDR)

Samstag, 14. März 2009 | Autor: Lilu

Die ersten Feldzüge nach Germanien
In den Jahren 58-51 vor Christus eroberte Gaius Julius Caesar (100-44 vor Christus) Gallien. Dieses Gebiet bestand aus dem heutigen Frankreich, Belgien, der Westschweiz und den größten Teilen des linksrheinischen Deutschlands. Hierdurch wurde der Rhein zur Grenzlinie zwischen den rechtsrheinischen Siedlungsgebieten germanischer Stämme und dem Imperium Romanum. Doch die Römer hatten die Germanen unterschätzt. Regelmäßig fielen germanische Stämme in die gallischen Provinzen ein und sorgten für Unruhe. Die Sicherheitslage war für Rom unbefriedigend. So erlitt zum Beispiel im Jahr 17/16 vor Christus M. Lollius, der römische Statthalter der gallischen Provinzen, eine schwere Niederlage gegen einfallende germanische Stämme. Dies nahm Kaiser Augustus (63 vor Christus bis 14 nach Christus) zum Anlass die militärische Strategie gegenüber den Germanen rechts des Rheins entscheidend zu ändern. Höchste Priorität hatte nun die Sicherung Galliens durch die Verteidigung der Rheingrenze. Die im Inneren Galliens stationierten Legionen verlegte Rom in Militärlager entlang der Rheinlinie. Durch diese strategische Lage konnten sie gleichzeitig mehrere Aufgaben übernehmen. Zum einen dienten sie als Truppenbereitstellungslager um Einfälle der Germanen nach Gallien rechtzeitig abzufangen. Zum anderen ermöglichten sie als Ausfall- und Versorgungsbasen militärische Operationen in das rechtsrheinische Germanien.

Die Taktik der vorgelagerten Verteidigung
Doch auch diese Strategie ging nicht auf. Im Jahr 12 vor Christus fielen die germanischen Stämme der Sugambrer und Usipeter in Gallien ein. Der Stiefsohn von Kaiser Augustus, Drusus (38-9 vor Christus), wurde beauftragt eine neue Taktik der Grenzsicherung umzusetzen. Die Drususfeldzüge (12-9 vor Christus) in das rechtsrheinische germanische Gebiet sollten eine vorgelagerte Grenzsicherung ermöglichen. Durch Kontrolle und Befriedung der dort siedelnden germanischen Stämme wollte Augustus weitere Einfälle nach Gallien verhindern. Mit diesen Feldzügen, die ihren vorläufigen Abschluss in den Jahren 8 und 7 vor Christus hatten, gelang die Unterwerfung der stärkeren germanischen Stämme, die zwischen Rhein und Elbe siedelten. Es schien fast so, als habe das Imperium die Sugambrer, Usipeter, Cherusker, Chauken, Chatten und Markomannen nun endlich unter Kontrolle gebracht.

Militärische Macht führte nicht zum Erfolg

Herrsche und Teile

Das Römische Imperium setzte nun auf eine Doppelstrategie. Neben der militärischen Unterwerfung versuchte man mit politischen und diplomatischen Mitteln Unruhen und Aufstände zu verhindern. Rom schmiedete strategische Allianzen um die einzelnen germanischen Stämme gegeneinander ausspielen zu können. Ausgewählte Germanenoberhäupter ehrte man mit römischen Titeln und zahlreiche Germanen traten in die Dienste römischer Legionen. Das Ziel war es die Germanen Schritt für Schritt zu romanisieren. Einer der ausgewählten Germanen war Armin (17 vor Christus bis 21 nach Christus), der unter dem römischen Namen Arminius schon bald einen Legende werden sollte.


Varus und der Arminius-Aufstand

Der Frieden schien gesichert als 7 nach Christus Publius Quinctilius Varus Statthalter der gallischen Provinzen wurde. In dieser Funktion war er auch Oberbefehlshaber über die Rhein-Legionen. Der um 46 vor Christus geborene Abkömmling alten römischen Adels hatte bereits eine erfolgreiche politische und militärische Karriere hinter sich. Im Jahr 13 vor Christus war er römischer Konsul gewesen, später dann Statthalter in Syrien und Afrika. Varus hatte den Auftrag Germanien unter strenges römisches Provinzialrecht zu stellen. Dies bedeutete Steuern einzutreiben und die Germanen wie Untertanen Roms zu behandeln. Dem Germanen Arminius gelang es im Jahr 9 nach Christus einige zerstrittene germanische Stämme (Cherusker, Chattten, Angrivarer, Marser, Brukterer) unter seiner Führung zu vereinen und sich Varus zu widersetzen. Der Arminius-Aufstand kam völlig überraschend. Mehr als 20.000 Römer fielen in einer dreitägigen Schlacht durch die Hände der Germanen im Kessel von Kalkriese. Heute ist sie als die Varusschlacht bekannt. Varus selbst nahm sich während der Schlacht das Leben. Zu groß war der Ehrverlust für einen Mann seines Standes.

Ein Grenzübergang am Limes

Rom gibt seine Expansion auf

In den Jahren 14-16 nach Christus führten Kaiser Tiberius (42 vor Christus bis 37 nach Christus) und sein Adoptivsohn Germanicus (15 vor Christus bis 19 nach Christus) Strafexpeditionen gegen Arminius durch, die dieser jedoch zurückschlagen konnte. Der Aufstand hatte die römische Herrschaft über die Germanen rechts des Rheins beendet. Wieder war der Rhein die Grenze zwischen der linksrheinischen römischen Provinz Niedergermanien und den rechtsrheinischen freien Germanen. Rom verabschiedete sich für lange Zeit vom Wunsch weiter in den Norden vorzudringen. Um die bestehenden Grenzen aufrecht zu erhalten wurde später sogar ein Bauwerk errichtet, dessen Überreste auch heute noch zu finden sind: Der Limes.
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Thema: Antike | Kommentare geschlossen